3 Workoutmythen für Frauen und was wirklich stimmt!

Du kennst sicher auch die gutgemeinten Ratschläge von Freunden und Bekannten… Du musst einfach mehr Cardio machen! Crunches helfen dir am Bauch abzunehmen! Mehr schreibe ich hier besser gar nicht, denn ich kann das wirklich gar nicht mehr hören!

Ich stelle Euch heute die 3 meistgeglaubten Workoutmythen vor und erkläre Euch, was wirklich stimmt!

1. Workout gegen Cellulite

Die 30 Tage Squatchallenge? Einfach mehr Gewicht auf die Hantelstange bei den Kniebeugen? Sorry, aber Cellulite kommt in der Regel von zu viel Körperfett und nicht zu wenig Squats. Das Training alleine reicht also nicht. Du kannst durch den Aufbau von Muskelmasse dafür sorgen, dass der Muskel von „innen“ die Dellen etwas nach außen drückt, doch vor allem eine Senkung des Körperfettanteils wird dir helfen deine Cellulite loszuwerden.

2. Gezieltes Abnehmen an Armen, Po, Oberschenkel

Diese Liste kannst du nun beliebig ergänzen – je nachdem, welche deine Problemzone ist! Man kann nicht gezielt abnehmen und dabei bleibt es! Also Crunches gegen Bauchspeck = Fehlanzeige! Wenn du also demnächst liest: „Das Workout gegen Unterbauchfett“, kannst du getrost weiterklicken! Du trainierst damit die Muskeln unter deinem Fett, doch das Fett verschwindet eben nur durch die Senkung deines Körperfettanteils (siehe Punkt 1 zu Cellulite 😉 ).

3. Straffe und schlanke Muskeln durch spezielle Workouts

Ein Muskel kann entweder wachsen und stärker werden oder verkümmern und Stärke verlieren. Der Mythos, dass 300 Squats dir spezielle lange, straffe und sogenannte schlanke Muskeln bringen, is ebenso falsch wie der Glaube, dass durch 3 schwere Kniebeugen gleich die Oberschenkelmuskeln explodieren und man Muskelberge bekommt! Die Optik „straff und schlank“ bekommst du … naa? Richtig: durch einen niedrigen Körperfettanteil!

 

Welches Training hat denn nun welchen Effekt? Klicke hierzu auf die Grafik!

 

Am besten kombinierst du nach deinen Mobilityübungen das Krafttraining mit dem Cardiotraining. Du kannst Fitnesskurse natürlich nutzen, um zB deinen Kalorienverbrauch zu erhöhen (zB Boxkurse), deine Beweglichkeit zu verbessern (zB. Yoga), achtsamer zu werden (TaiChi). Mittlerweile gibt es auch manche Kursmodelle, die Krafttraining mit Ausdauertraining kombinieren – wie bspw. auch bei CrossFit. Hierbei ist es jedoch wichtig trotzdem alle Muskelgruppen zu trainieren. Wenn du immer nur montags und freitags gehst und da immer nur der Backsquat oder das Bankdrücken anstehen ist das auf lange Sicht zu einseitig, da alle Muskelgruppen trainiert werden sollten! Für absolute Anfänger bringen kurze Zeit auch Bodyweight Übungen etwas, doch langfristig brauchen insbesondere die großen Muskelgruppen, wie Rücken, Beine ausreichend Gewicht, um einen Wachstumsanreiz zu erhalten! Keine Angst, Wachstum bedeutet nicht, dass du Muskelberge bekommst! Wäre das so einfach, könnten sich Leistungssportler im Fitnessbereich einige Arbeit sparen 😉 .

Details zur richtigen Trainingsplanung, gibt es in einem weiteren geplanten Blogpost!

Photocredit: Photo & Make-up Artist Anne Fabian

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