Ab jetzt für 2 trainieren – Ich bin schwanger!

Das Jahr 2017 ging für mich genauso turbulent los, wie das Jahr 2016 endete. Der Gesundheitszustand meines Vaters hatte sich seit Dezember radikal verschlechtert und leider verstarb er nach kurzer schweren Krankheit am 18. Februar 2017. Nach einer Eileiterschwangerschaft im August, die notoperiert werden musste und mich zu 2 Monaten Sportpause verdonnerten, fand ich im Dezember und Januar meine Sportroutine wieder und hatte gar nicht mehr eine mögliche Schwangerschaft im Hinterkopf. Die Ernährung lief leider solala, da der Stress rund um die Erkrankung meines Vaters mich eher zu Kuchen und Süßkram trieb anstatt zu vollwertiger und gesunder Ernährung.

In der letzten Januar Woche merkte ich plötzlich, wie mir schnell schlecht wurde, wenn ich nicht gleich meinen Hunger stillte. Für mich als mittlerweile erfahrene intermittierende Fasterin, die es gewöhnt war auch mal bis 12/13 Uhr nichts zu essen, etwas neues. Neu allerdings nicht ganz, denn bei meiner Eileiterschwangerschaft im August 2016, hatte ich genau dies auch schon erlebt. Der Verdacht machte sich breit, dass ich wieder schwanger bin.

1 Tag später machte ich schon den Test – ich musste um 5:15 Uhr raus, da an dem Tag ein Termin auf der Arbeit stand und völlig übermüdet, machte ich den Test. Es dauerte keine Minute bis ich das Ergebnis ablesen konnte:

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Die Freude war bei meinem Mann und mir riesig, doch gleichzeitig  machte ich mir auch Gedanken, ob der nahende Abscheid von meinem Papa für mich und vor allem dem kleinen Etwas in mir nicht irgendwie schaden könnte. Gleichzeitig freute ich mich unglaublich, dass ich die Neuigkeiten meinem Papa noch erzählen konnte – obwohl ich schon wusste, dass er das kleine Wunder nicht mehr aufwachsen sehen wird, was unglaublich traurig ist und mich auch heute- Ende März – während ich diesen Blogpost schreibe immernoch traurig werden lässt.

Ich musste direkt an den Satz denken: „Einer geht – einer kommt!“ und irgendwie passt diese Weisheit in unserer Familie nun tatsächlich.

Ich habe noch am gleichen Tag eine Mail an meine Frauenärztin geschrieben, da ich Angst vor einer erneuten Eileiterschwangerschaft hatte und bekam direkt für den folgenden Montag einen Termin, so dass überprüft werden konnte, ob dieses Mal alles richtig sitzt.

Am 30. Januar um 8 Uhr bekam ich die Bestätigung: Meine zweite Schwangerschaft startete vielversprechend und alles sitzt da, wo es sollte.

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Dieser kleine Punkt machte mich sehr glücklich – auch wenn mir meine Ärztin erstmal sagte, dass dies nicht mal das Baby war sondern nur der Dottersack, der das Baby versorgt bis sich die Plazenta bildet. Joah, ist halt alles noch super früh gewesen zu diesem Zeitpunkt.

Mittlerweile ist das Baby vom Scheitel bis zum Steiß fast 6 cm groß, wir konnten auf dem Ultraschall bereits Arme und Beine sehen, es boxt, fasst sich ins Gesicht und dreht sich wild hin und her. Das Herzchen sieht und hört man schlagen und man kann es gar nicht glauben, dass da ein winzinger, mittlerweile fast fertiger Mensch in einem ranreift, der jeden Tag noch mehr wächst und wächst.

Ich muss sagen, dass ich froh bin, dass die ersten 3 Monate rum sind. Zum einen reduziert sich im Anschluss an diese Zeit die Wahrscheinlichkeit für eine Fehlgeburt, zum anderen war diese Zeit wirklich ganz schön anstrengend. Ich war dauermüde, konnte manche Tage ohne Mittagsschlaf gar nicht überstehen, mir war teilweise ganze Tage am Stück schlecht… Das Übergeben blieb mir bis auf 2-3 Mal erspart. Dazu kam eine 4-wöchige Erkältung, die sicher auch so lange festhing, da ich parallel den Abschied von meinem Papa verarbeiten musste, was emotional das bisher schlimmste war, das ich in meinem Leben zu stemmen hatte und habe.

Nun noch ein paar aktuelle Infos zu meiner Schwangerschaft. In dieser Form werdet ihr ab jetzt regelmäßig Updates erhalten, damit ihr ganz eng mit dabei sein könnt.

Aktuelles Bild:

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Schwangerschaftswoche und Größe Baby:

13. Woche – vom Scheitel bis zum Steiß 5,88 cm.

Gewichtszunahme:

3,4 kg (Ist allerdings auch meiner sehr mangelhaften Ernährung sowie sehr wenig Sport zu Beginn geschuldet)

Fitness:

Durch meine Erkältung und den Abschied von meinem Papa hatte ich eine 7-wöchige Sportpause. Ich hatte ehrlich gesagt auch gar keine Energie für Sport in irgendeiner Form. Seit letzter Woche habe ich wieder ein erstes Workout in meiner CrossFit Box gemacht. Der Puls steigt wesentlich schneller als früher an, was daran liegt, dass das Baby komplett an meinen Blutkreislauf angeschlossen ist.

Vorgestern startete mein Schwangerenyoga-Kurs, der mir sehr gut tut. Insbesondere für den Kopf brauche ich Yoga regelmäßig.

Shopping für mich:

Ich habe mir vor 3 Wochen mehrere Jeans gekauft, da meine Jeans einfach nicht mehr angenehm zu tragen waren. Diese werde ich sicherlich bis zum Ende der Schwangerschaft tragen können. Obenrum trage ich noch meine ganz normalen Oberteile. Diese sind meist eh etwas weiter geschnitten.

Außerdem habe ich mir schon Umstandskleider gekauft für die vielen Hochzeiten, auf denen ich dieses Jahr eingeladen bin. Die Kleider würde man selbst jetzt tragen können und wachsen quasi mit – super praktisch, so dass sie vermutlich auch ohne Schwangerschaft noch zum Einsatz kommen können. Bilder davon gibt es dann, sobald die Hochzeiten stattgefunden haben 😉 .

Außerdem habe ich mir direkt eine Pulsuhr für die Workouts gekauft, da man in der Schwangerschaft seine Herzfrequenz etwas im Blick haben sollte und ich versuche unter 150 Schläge pro Minute zu bleiben, was echt schwerer ist – gerade bei den CrossFit Workouts.

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Die Uhr könnt ihr hier super günstig (Aktuell 55,- € anstatt 140 ,- €) bei Amazon bekommen und ich würde dafür eine kleine Provision erhalten:

POLAR Sportuhr FT60 White, 0725882012629

Shopping für das Baby:

Bisher war ich null in Shopping Laune. Spontan bin ich mit auf einen Babybasar gegangen letzte Woche und habe einige neutrale Dinge geshoppt. Bei dem Shoppen kam dann auch die Lust darauf und ich bin seitdem viel am Googlen und auf der Suche nach den süßesten Babysachen.

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Geschlecht:

Bisher ist es noch zu früh, um etwas zu erkennen. In 4-5 Wochen wissen wir hoffentlich mehr. Eine Vorliebe haben wir nicht – mein Gefühl sagt mir allerdings, dass es ein Mädchen wird. Schauen wir mal, ob sich das bewahrheitet. Mädchen outen sich bekanntlich auch ein wenig später. Da wir zumindest für ein Mädchen schon einen Namen hätten, fände ich es schön dann nicht mehr so anonym über das Baby zu sprechen.

Ernährung:

Meine Ernährung und ich sind momentan im kompletten Chaos. Ich möchte mich unbedingt gesünder ernähren, doch es fällt mir sehr, sehr schwer. Ich könnte permanten Tiefkühlpizza essen. Auf frisches Gemüse habe ich nur bedingt Lust. Einen Salat neulich konnte ich nach einem Happen nicht fertig essen, weil mir der Appetit total verging. Mein #projektzuckerfrei, das ich nach Fastnacht gestartet hatte, läuft eher schlecht als recht. Ich hoffe aber, dass ich step by step wieder eine Balance reinkriege, schließlich will man dem kleinen Wesen auch alles Wichtige mit auf den Weg geben. Hier besteht jedenfalls noch sehr viel Entwicklungspotenzial!

Symptome:

Ich denke es ist eine Kombi aus meiner schlechten Ernährung, aber auch der Hormone: Ich habe an Rücken, Dekoltee und Gesicht ganz schöne Schwangerschaftsakne bekommen. Meine Hautärztin und Kosmetikerin hilft mir aber schon ganz gut und sei es nur mit den aufbauenden Worten: „Sie bekommen bestimmt ein wunderschönes Baby, wenn es die Schönheit so aus Ihnen zieht“ 😉 . Na dann! Mit der besseren Ernährung, wird hoffentlich auch die Haut wieder besser.

Meine Gefühle:

Ich freue mich, dass man langsam  auch von außen sieht, dass ich schwanger bin und das nicht zu knapp – gerade abends 😀 . Ich streichel gerne meinen Bauch, versuche regelmäßig mit dem Baby zu sprechen. Das kleine Wunder in mir hilft mir sehr bei der Trauerarbeit und hilft mir, hoffnungsvoll und positiv in die Zukunft zu schauen. Gleichzeitig macht mich die Schwangerschaft sehr emotional. Bis auf das ein oder andere Wehwehchen und die ein oder andere Unsicherheit, freue ich mich aber ganz wahnsinnig, dass wir Anfang Oktober zu Dritt sein werden.

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Habt ihr Fragen oder wollt noch etwas bestimmtest wissen zu meiner Schwangerschaft, dann lasst es mich in den Kommentaren wissen!

 

 

 

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2 comments on “Ab jetzt für 2 trainieren – Ich bin schwanger!

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