Geburtsbericht: mein bisher härtestes Workout!

Ich war am 12. Oktober bereits 10 Tage drüber – sprich mein errechneter Entbindungstermin der 2.10. war gefühlt schon eine Ewigkeit verstrichen. Da fiebert man ewig auf diesen Tag hin und was passiert? NICHTS! An sich ging es mir noch gut, doch die Ärzte im Klinikum, in dem ich entbinden wollte, versuchen ab dem 10. Tag ein wenig anzustupsen. Ich hatte die Tage zuvor bereits lange überlegt, ob ich einer Einleitung überhaupt zustimme.

Der erste Schritt war der sog. Wehencocktail. Da es sich hierbei lediglich um einen Cocktail aus Aprikosensaft, Mandelmuß, Rizinusöl und ggf. Sekt handelt und eben keine synthetischen Hormone oder Medikamente, dachte ich mir, dass wir der ganzen Sache eine Chance geben. Es klang noch halbwegs natürlich für mich.

Falls das Ganze nicht angeschlagen hätte, hätte ich mich vermutlich lieber weiter regelmäßig untersuchen lassen als irgendeine „künstliche“ Sache einfach zu starten, obwohl es dem Baby und mir noch gut geht. Wir hatten für den 12. Oktober einen Termin um 8 Uhr bekommen und sollten in den Kreißsaal kommen. Es war ein komisches Gefühl zu wissen, dass ich nun ein letztes Mal mit Babybauch ins Klinikum fuhr und mit meiner Tochter wieder entlassen werden würde.

Wir versuchten am Vorabend früh ins Bett zu gehen – schließlich weiß man nie, was der Tag so bringen würde und wir wollten beide fit sein.

Um 8:15 Uhr klingelten wir am Kreißsaal. Zunächst wurde erstmal bis 9 Uhr ein CTG geschrieben. Das war leider sehr ruhig. Es hieß, wir müssten auf einen Arzt warten, der mich aufklärt bzgl. des Rizinuscocktails. Da parallel gerade zwei Geburten liefen, mussten wir bis 10:30 Uhr warten. Mein Mann und ich hassen beide Warten!

Um 10:30 Uhr kam dann endlich eine junge Ärztin zum Aufklärungsgespräch, direkt danach wurde mir von einer Studentin ein Zugang gelegt, damit ich soweit vorbereitet war, falls die Geburt  dank des Cocktails losging. Mich hat das in dem Moment eig. etwas genervt, da ich nun den ganzen Tag schon mit dem Zugang am Arm rumlaufen müsste und meiner Meinung nach ja noch gar nicht klar war, dass ich überhaupt einen Zugang bräuchte für irgendetwas. Dass ich froh war, dass der Zugang lag, um später ab dem Tag Schmerzmittel zu bekommen, war mir zu dem Zeitpunkt eben noch nicht so bewusst 😉 .

Mir wurde dann der Wehencocktail gebracht und ich würgte ihn mir von 10:40-11:00 runter. Ich hatte mich für die Variante mit Sekt entschieden. Das war definitiv die falsche Entscheidung. Ich fühlte mich danach richtig angetrunken und es war außerdem auch mehr vom Volumen als hätte ich auf den Sekt-Teil einfach verzichtet. Dass ich mir für den Cocktail eig. 1 Stunde Zeit lassen konnte, wurde mir leider erst später gesagt. Die 20 Minuten kamen mir schon ewig vor und mein Mann war glaube ich etwas genervt. Ich kann leider auch keine schlechtschmeckenden Proteinshakes runterwürgen im Vergleich zu ihm. Selbst mal einen Schluck probieren wollte er aber auch nicht ;).

TiTitel

Um 12:45 Uhr sollen wir wieder zur Kontrolle zum CTG in den Kreißsaal kommen. Da mein Zimmer noch nicht frei war, liefen wir etwas rum, vertrieben uns die Zeit, setzten uns nochmal in die Sonne raus. Ich hatte Kontraktionen, doch wirkliche Schmerzen waren nicht dabei.
Von 12:45-14:15 Uhr wurde dann nochmal CTG geschrieben. Es zeigte Wehen bis Toco Wert 78 so ca. alle 3-4 Minuten. Die Wehen habe ich gemerkt, doch als schmerzhaft empfand ich diese immer noch nicht. Wir waren aber happy, dass es zumindest Wehen gab.

Nach dem CTG konnte ich mein Einzelzimmer beziehen. Wir holten dann meine Taschen. Ich hatte zwei Taschen gepackt. Eine für den Kreißsaal und eine für die „Zeit danach“ mit Stilloberteilen, -BHs, Pflegeprodukten, usw.

In meiner Kreißsaaltasche hatte ich übrigens folgendes:

Für mich:
Lippenpflege
Deo
Zahnbürste
Wechseloberteil
warme Socken
Gesichtscreme

für meinen Mann:
Wechselshirt
Zahnbürste
Deo
Energydrink

generell:
Kamera
Müsliriegel
Active O2 Wasser (wollte gerne stilles Wasser, aber mag das nur mit Geschmack, ansonsten trinke ich nur Sprudel)
Kaugummis
Ladekabel Handy

Dass unsere Geburt am Ende so schnell ging, dass wir die Kreißsaaltasche nicht mal mehr aus dem Zimmer holen konnten und wir sicherlich keine Zeit oder Bedarf hatten, unsere Zähne zu putzen, uns frisch zu machen oder gar das Handy laden mussten, wusste ich ja zu dem Zeitpunkt auch noch nicht! Wie man mich kennt, war auf jeden Fall für alles gesorgt und alles war geplant!

Wir sollten um 16 Uhr nochmal zum CTG kommen und nach dem Beziehen des Zimmers hatten wir entschieden, die Zeit bis dahin noch für einen Spaziergang zu nutzen. Wir liefen einmal um das Krankenhaus, was ich aber als sehr anstrengend empfand.

Beim CTG um 16 Uhr, hatte ich wieder Wehen bis zum Toco Wert 73. Kommentar der Hebamme: „Das beeindruckt mich nicht!“
Sie riet mir dazu noch eine zweite Portion des Wehencocktails zu trinken – dieses Mal ohne Sekt. Ich willigte ein und wir sollten um 19 Uhr wieder zum Kreißsaal zurückkehren, um erneut das CTG kontrollieren zu lassen.

Ich hatte keine große Lust mehr rumzulaufen, also entspannten wir uns im Zimmer ein wenig. Ich trank den Wehencocktail und um 18:15 Uhr löste sich mein Schleimpropf. Da ich wusste, dass dies bei vielen Frauen auch schon Tage oder Wochen vor der Geburt geschieht, dachte ich nur: Naja, wenigstens passiert mal was, aber ging noch davon aus, dass ich die Nacht wohl nochmal schlafen konnte und mein Mann nochmal heimfuhr.

Um kurz nach 19 Uhr klingelten wir also wieder an der Tür des Kreißsaals und wir wurden in den Raum gebracht und warteten. Ich bouncte just for fun ein wenig auf dem Gymnastikball und wir machten noch Witze darüber, dass ich quasi schonmal für später üben wollte. Plötzlich merkte ich in mir ein Plopp/Knacken. Kann es gar nicht so richtig beschreiben. Ich dachte noch kurz: Oh, mein Darm meldet sich endlich vom Wehencocktail, denn der Wehencocktail sollte den Darm anregen/abführend wirken, um die Gebärmutter zu stimulieren, doch als ich aufstand, merkte ich, dass es meine Fruchtblase war, denn mir lief das ganze Fruchtwasser die Beine runter. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch meine Stretchumstandshose an und trug meine Straßenschuhe. Mein Mann sagte den Hebammen Bescheid. Unsere Hebamme vom Nachmittag kam, untersuchte mich, doch der Muttermund war noch kaum auf. Sie machte eine Eipollösung, um alles etwas voranzutreiben, ließ noch Fruchtwasser ab – wovon ich wirklich eine Menge hatte und ich sollte dann ans CTG. Leider habe ich es daran nicht lange ausgehalten, da der Rizinuscocktail nun seine abführende Wirkung zeigte und ich erstmal zur Toilette musste. Meine Wehen fingen dann von einem Moment auf den anderen an – ohne große Vorwarnung im Minutentakt. Ich wechselte zwischen Toilette, Kreißsaal und dem Versuch erneut CTG zu schreiben hin und her.

Die Hebamme bot mir Buscopan und Paracetamol an, was ich dankend annahm per Tropf in meinen Zugang, der mich vormittags noch so genervt hatte. Ich bin ehrlich: die Medikamente halfen mir 0,00 und ich war absolut übermannt von den plötzlichen Wehen, die ohne Pause im Minutentakt auf mich einprasselten. Ich habe im Nachhinein das Gefühl, dass ich mich mental null auf die Wehen einlassen konnte. Leider hört man das von Einleitungen häufiger. Ich denke gar nicht, dass die Wehen an sich schlimmer sind oder stärker sondern, dass es einfach alles schneller geht und man sich daher nicht richtig darauf einstellen kann, dass die Wehen so schnell kommen. Schließlich fängt es meistens ja erstmal im 5 Minuten Takt an und wird dann immer kürzer von den Abständen. 5 Minuten Wehepause wäre in diesem Moment ein Traum gewesen.

Wir waren zu dem Zeitpunkt noch in einem älteren Kreißsaal, der scheinbar als Backup und Vorwehenraum genutzt wurde. Die Hebamme erzählte anfangs noch etwas von: Gehen Sie nochmal auf’s Zimmer bis die Wehen in kurzen Abschnitten kommen, bis sie merkte, dass meine Wehen nicht nur in kurzen sondern  ultrakurzen Abständen kamen. Ich hätte es niemals mehr in mein Zimmer geschafft geschweige denn wieder zurück. Irgendwann gegen 22:20 durften wir in den neuen/modernen Kreißsaal nebenan umziehen. Dies war nach ganzen 3 Stunden Wehen im Dauerbeschuss, keinerlei Besserung durch die Schmerzmittel und dem PDA Fragebogen, den mein Mann mit mir in den ca. 45 Sekunden Wehenpause gemeinsam ausfüllte.

Ich muss zugeben, dass ich ab dieser Uhrzeit bei meinem Mann jetzt im Nachgang nochmal nachfragen musste, was genau, wie und wann passierte. Mein Zeitgefühl verließ mich völlig und vieles lief wie ein Film an mir vorbei. Ich kann mich schon teilweise nur an Bruchstücke erinnern, aber wie lange mein Mann draußen war, während mit die PDA gesetzt wurde oder wie lange die Pressphase ging am Ende: ich hätte ohne ihn keinerlei Ahnung, ob es 10 Min oder 40 Min gewesen sind!

Ich weiß nur, dass ich sehr fordernd ggü. den Hebammen, meinem Mann und den Ärzten war. Normalerweise fordere ich ungern Dinge ein, halte mich lieber bedeckt in mir neuen Situationen, doch während dieser Ausnahmesituation war es mir komplett egal, was irgendwer von mir hielt und ob ich besonders höflich erschien. Ich krallte mir die Hebammen-Hand genauso wie ich sie brauchte während mein Mann (nach eig. Aussagen 35 Min. weggeschickt wurde), ich schnauzte den Anästhesisten an, als er meinte ich solle meinen Arm entspannt lassen während einer Wehe, damit das Blutdruckmessgerät richtig messen könne und befahl der Hebamme, dass sie sich mit gewissen Dingen etwas beeilen solle. Im Nachhinein betrachtet eigentlich sehr lustig. Ich werde wohl nochmal ein paar nette Zeilen an meine Hebamme und die Hebammenschülerin schreiben, sobald wir unsere Danksagungskarten versenden. Mit etwas Abstand fragt man sich nämlich schon, was die von einem halten 😀 .

Die PDA wurde irgendwann um 23 Uhr rum gesetzt und war am Anfang irgendwie nicht richtig gesetzt. Die Schmerzen verlagerten sich nur vom Unterleib auf das gesamte Becken. Es war nicht nur der Druck der blieb sondern wirkliche Schmerzen. Also musste der Anästhesist nochmal nachspritzen. Danach kam endlich echte Erleichterung. Ich konnte gar nicht glauben, dass es mir so gut gehen konnte nach den ganzen Schmerzen inkl. abführender Wirkung des Rizinusöl-Cocktails.
Nachdem mein Mann wieder bei mir war, konnte ich mich herrlich entspannen. Es muss ca. 1 Stunde gedauert haben bis mein Muttermund von 5 cm kurz nach der PDA bei vollen 10 cm war. Da hat man wirklich auch gesehen, wie sehr ich durch die Dauerwehen verkrampfte. Dies habe ich schon oft gehört, dass dank der PDA quasi ein „Loslassen“ stattfindet und sich der Muttermund viel schneller öffnet.

Leider war das Nachspritzen der PDA so, dass ich keinerlei Gefühl mehr für die Wehen hatte. Ich weiß auch gar nicht mehr, ob ich kurz wegdöste zwischendrin, denn die Zeit zwischen PDA-Nachspritzen und 01:15 Uhr als unsere Tochter endlich da war, fühlten sich mehr wie eine große Schulpause an. Irgendwann nach 24 Uhr sagte die Hebamme:
„Frau Reinhardt, ich kann schon Haare sehen und ich zeige Ihnen jetzt nochmal, was sie machen, sobald wir Ihnen sagen, dass eine Wehe da ist!“ Ich war total perplex als sie das sagte und dachte mir „Häh? Soll die Kleine jetzt etwas schon kommen? Ähm ok, wow, ja gut, dann legen wir mal los“

Sie erklärte mir also nochmal das Pressen und los ging es. Leider führte die starke PDA auch dazu, dass ich nicht richtig mitpressen konnte und unsere Tochter ein wenig Probleme hatte auf die Welt zu kommen. Die PDA wurde ausgemacht, ein Wehentropf angehängt, aber das Ganze zeigte nicht so richtig Wirkung. Irgendwann entschieden sich die Hebammen und die Ärztin zu einem
Dammschnitt. Was vor der Geburt meine Horrorvorstellung war merkte ich erstens dank PDA gar nicht und es war mir zweitens in dem Moment auch komplett egal. Ich wollte einfach endlich meine Tochter kennenlernen. Diese gesamte Phase dauerte laut meinem Mann rund 25-30 Min. Mir kam das Ganze ehrlich gesagt vor wie 5-10 Min – wenn überhaupt. Ich glaube rein psychisch war es für meinen Mann tatsächlich härter, weil er keinerlei Zeitverzerrung so wie ich hatte und mich die gesamten 5-6 Stunden der Geburt ja größtenteils leidend und nicht ganz als mich selbst sah. Körperlich sah das natürlich anders aus.

Irgendwann sah ich zwischen meinen Beinen meine Tochter liegen. Schon jetzt ist mir bewusst, dass sie zu diesem Zeitpunkt noch alles andere als hübsch aussah. Doch in dem Moment mit ihren verquollenen Lippen, ihrer noch bläulichen Haut, ihren nassen Haaren war sie das perfekte Kind für mich.

Ich durfte selbst die Nabelschnur durchschneiden (mein Mann war nach dem Dammschnitt nicht so scharf auf irgendwelches schneiden 😀 ). Der Moment als sie auf meiner Brust lag… einfach Wahnsinn! Man denkt sich einfach nur: „Endlich haben wir es geschafft und sie ist da!“ Mittlerweile ist ihre Hautfarbe lebendiger, ihre Lippen und Augen nicht mehr verquollen und sie ist viel,
viel hübscher als kurz nach der Geburt. Doch dieser erste Moment ist trotzdem unvergleichlich.

3 Stunden später waren wir auf unserem Zimmer und Sonntags durften wir schon heim. Ich hatte ein Einzelzimmer und war auch sehr froh darüber. Der erste Tag nach der Geburt ist für den Körper schon sehr hart und ich war froh, dass ich mein eigenes Bad hatte, zur Toilette konnte, wann ich wollte und kein fremdes Baby neben mir schrie, wenn ich und meine Tochter gerade mal schlafen wollten.

Ich bin mir sicher sagen zu können, dass dieses Erlebnis – sieht man es als Workout – das härtestes überhaupt war. Man ist nicht ganz man selbst und ist nicht in dem Bewusstsein groß mit sich zu reden, so wie man es zB bei einem Marathon oder während eines WOD machen kann. Als schwierigstes empfand ich, dass man keinerlei Dauer oder Anhaltspunkte hat. Bei einem Halbmarathon weiß ich im Vorfeld, dass ich ca. 2-2,5 Stunden brauchen werde. Man kann sich mental von einem zum andern Kilometer hangeln. Bei einem WOD kann ich die Wiederholungen oder die Zeit runterzählen je nach Modell, dass der Coach ausgesucht hat. Ich erinnere mich noch an meine Frage an die Hebamme: Wie lange dauert das denn noch? Und sie meinte nur: Wenn ich das wüsste, würde ich vermutlich viel Geld damit verdienen können. Das war für mich das härteste: nicht zu wissen, wie lange es geht. Hätte ich von Anfang an gewusst, dass das Ganze 6 Stunden dauert, dann hätte ich mit vielem vermutlich besser umgehen können.

Aber so ist das Leben eben: nicht planbar, voller Überraschungen und Wundern, wie beispielsweise die Geburt eines neuen Erdenbürgers!

Würde ich im Nachhinein gerne etwas anders machen?

Ich hätte vielleicht nur einen Rizinuscocktail getrunken, ich hätte die Hebamme davon abgehalten mein Fruchtwasser abzulassen und eine Eipollösung zu machen nachdem die Fruchtblase geplatzt war und ich hätte versucht, die PDA nicht so stark spritzen zu lassen, um beim Pressen mehr mithelfen zu können und auch eine andere Geburtsposition einnehmen zu können. Aber hätte, hätte, Fahrradkette… Im Nachhinein ist man immer etwas schlauer, doch letztlich weiß man auch nicht, ob und wie es den Geburtsverlauf beeinflusst hätte. Sollte ich nochmal ein Kind kriegen, kann es da auch schon wieder ganz, ganz anders laufen und man kann vielleicht gar nicht so sehr von seinen Erfahrungen einer ersten Geburt profitieren.

Das Wichtigste ist letztlich, dass es meiner Tochter und mir gut geht, wir uns nun kennenlernen können und ich kann sagen, dass es uns beiden sehr gut geht trotz PDA, Dammschnitt und Nabelschnur um den Hals. Die Gefühle vor, während und nach einer Geburt sind wirklich unvergleichlich und überwältigend.

 

Bilder: Anne Fabian

 

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