lovetobefit-de tested: Das FitBit Charge HR im Test

Ein ganzes Jahr habe ich nun das FitBit Charge HR für Euch getestet. Ich hatte es bei vielen Wanderungen an, im Urlaub in San Francisco, auf Hawaii, beim Schlafen und bei ganz normalen Bürotagen sowie beim Sport. Ich kann schonmal vorab sagen: Ich liebe mein FitBit Charge HR – bzw. habe es geliebt. Denn leider habe ich es am 14. August 2016 nun verloren. Wie das geht? Tja, gute Frage! Das hängt mit dem Punkt „Passform“ zusammen, denn obwohl ich nicht sehr groß (1,65 cm) und nicht sehr breit gebaut sind, so sind zumindest meine Handgelenke nicht gerade die zierlichsten. Daher musste ich das von mir in Gr. S bestellte Armband immer im weitesten Loch oder eins dahinter tragen. Daher kann der „Schnippel“ leider nicht perfekt in die Lasche gesteckt werden – ein Umstand, den ich eig. nicht als so störend empfand, doch leider ab und an dafür sorgte, dass sich mein FitBit wie von Geisterhand ganz alleine öffnete. Die wenigen Male hatte ich es eigentlich immer gemerkt bis letzten Sonntag. Ich bin echt enttäuscht, kann mir aber momentan finanziell erstmal kein neues leisten.

D

FitBit Charge HR

D

So nun aber genug der Trauer um mein FitBit und ab zu meinem Testbericht:

Die Funktionen:

Das FitBit Charge HR kann im Vergleich zu vielen anderen Fitnesstrackern direkt am Handgelenk den Puls messen. Das war auch der ausschlaggebende Punkt, wieso ich mich für dieses Modell entschieden habe. Alleine nur über einen Beschleunigungssensor meine Schritte zu zählen reicht mir nicht. Gerade bei sportlicher Betätigung und auch dem teilweise erhöhten Puls nach einer HIT-Einheit, war es mir wichtig meinen Kalorienverbrauch möglichst exakt zu bestimmen.

Neben der Pulsmessung und dem Schrittzähler, kann man auch angezeigt bekommen, wenn man Anrufe auf seinem Handy empfängt. Ich habe mein Handy meist lautlos – auch Zuhause – und wenn ich mein Handy dann in der Nähe habe und das FitBit tragen, so vibriert es kurz und ich habe mehr Anrufe direkt entgegennehmen können.

Man kann in die passende FitBit App außerdem seine Flüssigkeitszunahme, die Anzahl der Stockwerke, sein Gewicht, seinen Schlaf und die zu sich genommenen Kalorien eintragen. Den Schlaf kann das FitBit sogar ohne es auf Schlafmodus einzustellen automatisch erkennen. Man sieht dann – sofern man es die Nacht durchträgt – wie gut man geschlafen hat und wie oft man wach war. Ich habe es allerdings nachts meistens ausgehabt, weil es mich dann doch etwas stört und man unter dem Armband natürlich auch schwitzt. Gerade nachts lasse ich aber gerne mehr Luft an meine Haut.

In der App kann man einstellen, welche Ziele man zB bei der Etagenanzahl, bei Kalorien & Co. hat und man kann ein Primärziel eingeben. Das habe ich zuletzt zB. auf 2000 kcal eingestellt. Sobald dieses Ziel erreicht ist, vibriert das FitBit einige Male hintereinander. Lustigerweise war das bei mir oft abends auf der Couch der Fall und ich habe mich manchmal regelrecht erschreckt, wenn die Vibration am Arm einen während eines Fernsehabends aus der Entspannung reißt.

Man kann sich mit Leuten, die ebenfalls FitBits haben befreunden und dort auch kleine Wettkämpfe (zB meiste Schritte am Wochenende) starten. Nettes Gimmick, aber nichts, was ich wirklich brauche.

Das FitBit Charge HR hat bei mir im Schnitt inkl. täglichem Sport runde 4-5 Tage gehalten, bevor ich es neu laden musste. Wenn man es aktiviert vor einemWorkout wird der Puls häufiger gemessen, das FitBit kann aber auch ohne es zu starten ein Workout allein erkennen. Bei mir wurde manchmal leider auch ein Gassi-gehen mit meinem Hund als Workout, obwohl es keins war.

D

FitBit App Screenshot

D

Der Preis:

Ich hatte das FitBit Carge HR bei einem Angebot von Amazon für 119,- € bestellt. Ihr könnt es zB. bei Amazon in schwarz aktuell ebenfalls für 119,- € bestellen. Wenn du auf diesen LINK klickt, dann bekomme ich eine kleine Provision, wenn du dich für das FitBit Charge HR entscheidet. Weitere FitBit Produkte kannst du HIER bekommen.

D

FitBit Charge HR

D

D

Die Farbvarianten und Passform:

Neben der schwarzen Version, die ich habe, gibt es noch folgende andere Farben:

D

FitBit Charge HR Farben

D

Ich muss sagen, dass für mich auch bei einem erneuten Kauf nur schwarz in Frage käme, weil ich der Meinung bin, dass es dezent ist und alltagstauglich. Man kann es zu allen Outfits kombinieren und es passt auch zu Schmuck. Man möchte ja schließlich nicht immer gleich zeigen, dass man einen Fitnesstracker trägt. Ich finde, dass ein Fitnesstracker wie die Beilage beim Essen ist. Er muss sich dezent einfügen 😉 .

Thema Passform. Geht auf keinen Fall davon aus, dass nur weil ihr klein oder schlank seid die Größe S passt. Ich hätte besser L bestellt. Also messt wirklich Euer Handgelenk nach und schaut dann, welche Größe ihr benötigt.

D

FitBit Charge HR

D

Fazit:

Der Preis und die Funktionen sind wirklich tip top. Kleinigkeiten würde ich verbessern, doch für meine Bedürfnisse ist das FitBit Charge HR perfekt geeignet. Vor allem stört mich kein Brustgurt mehr beim Sport.

Was ich ändern würde?

Ich finde die Angabe zum Akku ziemlich mangelhaft! Ich würde mir eine Prozentanzeige wie beim Handy wünschen. Stattdessen gibt es irgendwann eine Info, dass der Akkustand niedrig ist, dann hält der Akku aber teilweise noch einen ganzen Tag. Selbst nach einmal Vollladen wird der Akkustand schon nach 1-2 Tage auf lediglich „mittel“ angezeigt. Man weiß aber nie, ob man vielleicht nochmal laden sollte oder nicht bevor man zB in Sport geht.

Schuhe: Nike und PUMA, Outfit: H&M

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Email this to someonePrint this pageTweet about this on TwitterShare on FacebookPin on PinterestShare on Google+

3 comments on “lovetobefit-de tested: Das FitBit Charge HR im Test

  1. Schön, wieder von Dir zu lesen, liebe Steffi!! Interessanter Beitrag, allerdings konnte ich mich noch nicht zum Kauf durchringen. Irgendwie mag ich schon keine Uhren, geschweige denn so ein klobiges Band an meinem Arm tragen….
    Bitte, bitte schreib wieder mehr…es macht immer so ein Spaß von Dir zu lesen 🙂
    Ganz liebe Grüße,
    Juli

    1. Liebe Juli,

      danke für dein Feedback! Ich möchte auf jeden Fall wieder mehr schreiben! Habe selbst gemerkt, wie sehr mir das Schreiben gefehlt hat!

      Ganz liebe Grüße
      Steph

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.