Schwangerschaftsupdate: Gender Reveal und Halbzeit!

Nach meinem ersten Schwangerschaftspost Ende März wollte ich eigentlich schon viel früher ein Update schreiben, doch wir renovieren ja momentan das Haus meines Papas, um dort vielleicht vor oder spätestens ein paar Wochen nach der Geburt einzuziehen. Das Ganze nimmt deutlich mehr Zeit in Anspruch als gedacht. Deswegen gibt es erst jetzt – kurz nach der „Halbzeit“ meiner Schwangerschaft sowie dem Gender Reveal – den Schwangerschaftspost Nr. 2.

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Aktuelles Bild:

 

Hier sieht man den Fußabdruck unseres Babies. Bisher haben wir immer richtig tolle Bilder bekommen. Und ich finde es auch toll neben den klassischen Bildern vom Gesicht auch solche schönen Einblicke unseres Nachwuchses zu haben.

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Hier mal ein Bild von Anfang Mai von mir mit Babybauch. Das Bild ist entstanden beim Bloggerevent von lights by TENA. Den Artikel dazu mit mehr Bildern findet ihr hier.

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Schwangerschaftswoche und Größe des Babys:

Heute ist der letzte Tag der 22. Woche. Ab morgen beginnt also die 23. Schwangerschaftswoche und damit habe ich die Hälfte der 40 Schwangerschaftswochen bereits rum. Es geht doch alles rasend schnell, wenn man jetzt mal so darüber nachdenkt. Das Baby hat beim Ultraschall die Woche rund 420 Gramm auf die Waage gebracht und ist bald 30 cm groß.

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Gewichtszunahme und Ernährung:

Ich habe bereits 7,5 kg zugenommen. Meine Ernährung verbessert sich langsam. Ich hatte aufgrund des vielen Stresses sowie dem Tod meines Papas hauptsächlich von Zucker und Weizenhaltigem gelebt, wenig frisches Gemüse und Obst und ich denke mal, dass rund 3-4 Kilo meiner Zunahme meiner nicht so prächtigen Ernährung geschuldet sind. Alles in Allem ist die Zunahme aber absolut im Rahmen und da es sich jetzt langsam wieder gesünder gestaltet kann ich damit absolut leben.

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Fitness:

Mein letzter Blogpost stand ja unter dem Titel „Ab jetzt für 2 trainieren!“ Von wegen! Ich habe seit Wochen keinen richtigen Sport mehr gemacht. Die Ausnahme bildete das Workout beim Blogger Event von lights by TENA. Allerdings sind wir dauerhaft unterwegs bzgl. der Renovierung, das bedeutet viele Laufwege, viel Rumstehen, Tapeten abreißen, Zeug rumräumen, Schränke aussortieren und und und. Körperlich fordert mich das Alles momentan schon ausreichend! Dazu kommt, dass ich regelmäßig mind. 1 Mal am Tag große Runden mit dem Hund spazieren gehe, was dann auch zu Bewegung führt. Wenn ich bald etwas mehr Zeit habe, dann möchte ich über den Sommer allerdings regelmäßig schwimmen gehen. Ich vermisse das regelmäßige Auspowern in der CrossFit Box allerdings sehr.

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Shopping für mich:

Nach den ersten Schwangerschaftshosen ist relativ wenig neu eingezogen. Ich konnte mir aber bei Freundinnen einiges an Umstandsmode ausleihen und bin froh, dass ich hier ein wenig Geld sparen kann. Außerdem habe ich zum Glück endlich einen neuen passenden Sport BH von Shock Absorber bekommen. Auf dem Bild sieht man auch eines meiner Hauptprobleme, die die Schwangerschaft mit sich gebracht hat. Akne im Dekoltee und am Rücken! Schon ganz zu Beginn der Schwangerschaft, kommentierte die Kosmetikerin bei meinem Hautarzt meine schlechter werdende Haut mit den Worten: „Na, das sieht alles nach einem Mädchen aus. Die ziehen ja bekanntlich die Schönheit aus ihren Müttern während der Schwangerschaft!“ Ob sie recht behalten hat, lest ihr weiter unten 😉 . Meine nicht optimale Ernährung spielt sicherlich auch mit rein!

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Shopping für das Baby:

Ich habe zwar auch das ein oder andere neu gekauft, doch möchte mich bei der Babykleidung vor allem auf Second Hand Dinge konzentrieren. Die Kleinen wachsen erstens viel zu schnell raus. Daher sind die Dinge selbst aus zweiter oder dritter Hand in den kleinen Anfangsgrößen oftmals noch tiptop erhalten und nachdem ich beim Haushaltsauflösen bei meinem Papa gesehen habe, wie unglaublich viel Zeug man eigentlich ansammelt, wird mir das Thema Nachhaltigkeit anstelle von Massenkonsum und Wegwerfgesellschaft immer wichtiger.

Da wir nun endlich das Geschlecht ganz sicher wissen, konnte ich auch ein weniger mutiger beim Shoppen sein und geschlechtsspezifisch shoppen. Hier habe ich zum Beispiel ein riesiges Kleiderpaket für ein Winterbaby in den Gr. 56-68 bei Mamikreisel geshoppt. Mamikreisel ist die Schwester von Kleiderkreisel und ich habe bisher 3 Mal dort geshoppt und sehr gute Erfahrungen gemacht.

Auch bei der Einrichtung und Ausstattung suche ich erstmal nach gut erhaltenen gebrauchten Dingen. Wir wollen beispielsweise unsere Hemnes-Kommode als Wickelkommode umfunktionieren und ich konnte in einer Facebook-Flohmarkt Gruppe den passenden Wickelaufsatz anstatt für 40 Euro für 15 Euro finden.

 

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Geschlecht:

Nun kommen wir endlich zum berühmten Outing. Schon beim Frauenarzt Termin vor knapp 2 Wochen kommentierte die Frauenärztin den eindeutigen Blick zwischen die Beine mit: „Naja, wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Bei Jungs müsste man in der 20 Woche schon sehr eindeutig etwas sehen! Sie können es sich aber ja bei dem großen Organ Screening in 2 Wochen nochmal bestätigen lassen.“ Das haben wir dann am 24. Mai gehabt und es war eindeutig ein Mädchen zu sehen. Von Anfang hatte ich ja schon das Gefühl, dass wir ein Mädchen kriegen und somit hatten sowohl meine Kosmektikerin und auch ich recht. Wir freuen uns somit sehr auf die kleine „E“.

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Schwangerschaftswehwehchen und -Symptome:

Neben meiner deutlich unreineren Haut, habe ich vermehrt mit Wassereinlagerungen zu kämpfen, wenn es zu warm ist oder ich mich körperlich anstrenge. Übelkeit habe ich zum Glück gar nicht mehr, dafür ab und an mal mit Sodbrennen zu kämpfen. Alles in allem geht es mir aber sehr gut – ich glaube andere Schwangere haben viel mehr Probleme, deswegen möchte ich mich absolut nicht beschweren.

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Meine Gefühle:

Ich habe zuletzt gemerkt, dass die Mehrfachbelastung von allen meinen Verpflichtungen immer mehr an meinen Nerven zehren. Mit 42 Stunden Arbeit plus Pausen und Anfahrt, plus Arztterminen, den ganzen Terminen bzgl. Nachlass meines Papas, der Renovierung des Hauses, einem Hund, der Zeit einfordert und und und habe ich kaum Zeit gehabt mich auf das Baby und die Schwangerschaft zu konzentrieren. Ich hatte quasi keine Zeit und Energie für Sport, gesundes Essen etc. Mein Nervenkostüm war äußerst dünn und ich hatte bereits erste stressbedingte Einschränkungen, wie fast tägliche Kopfschmerzen, Schlafprobleme, Wortfindungsstörungen und bin sogar mal ausversehen über eine rote Ampel gefahren. Meine Frauenärztin zog daher vor knapp 2 Wochen die Notbremse. Nach einer ersten Arbeitszeitreduzierung auf 4 Stunden täglich, hat sie mich nun komplett rausgenommen. Seit knapp 1,5 Wochen habe ich daher nun ein individuelles Beschäftigungsverbot und gehe nicht mehr arbeiten. Seitdem haben sich meine Schlafprobleme eigentlich verflüchtigt, ich hatte nur ein einziges Mal, was eher zu wenigem Trinken geschuldet war. Ich habe viel weniger Heißhunger (der bei mir meist mit Stress zusammenhängt) und finde regelmäßig Zeit um meinen Papa zu trauern. Das alles tut mir und Baby E sehr, sehr gut, wie ich täglich merke.

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Habt ihr noch Fragen zu meiner Schwangerschaft oder gibt es etwas, was Euch ganz besonders interessiert? Dann kommentierte einfach diesen Beitrag oder schickt mir eine Mail an steph@lovetobefit.de.

 

 

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