8 Monate Motherhood

8 Monate Motherhood

Ich hatte Euch nach meinem Geburtsbericht das erste Mal ein Update nach 4 Monaten Mama-Sein gegeben. Nun sind schon wieder 4 Monate rum und da ich oft die Frage gestellt bekomme, wie es so ist als Mama, wie mein Alltag aussieht und was es so neues gibt in meinem Leben, habe ich mir überlegt nun einen 8-Monats-Posts zu erstellen, denn genau heute ist meine Tochter 8 Monate alt geworden.

Die Entwicklung geht weiterhin genauso rasant wie in den ersten 4 Monaten! Mittlerweile kann sie sitzen, kann sich schon ganz genau mitteilen, wenn sie etwas nicht mag, kann richtig herzhaft über lustige Bewegungen und Geräusche lachen und kann mich manchmal auch ein wenig zur Weißglut bringen.

Sie hat ein lautes Organ und das setzt sie manchmal ein – ob ich an dem Tag Kopfweh habe und geräuschempfindlich ist ihr egal. Sie hat eins der schönsten Lächeln, die es gibt und man probiert wirklich alles, um sie lächeln zu sehen.

Zuletzt war sie an ihrem Taufwochenende das erste Mal krank! Inklusive fast 41 Grad Fieber, inklusive Besuch der Notfallsprechstunde im Krankenhaus und inklusive Kinderarztbesuch am Samstag Mittag. Wooow, man leidet nicht nur mit, man will dieser kleinen Maus am liebsten all die Schmerzen und Anstrengung abnehmen! Ich bin soooo froh, dass sie nun wieder besser drauf ist. Auch mich hat die Krankheit viel Kraft gekostet, denn wir sind teilweise von 3-5 Uhr nachts durch’s Haus gelaufen zusammen – sie mit ihren 8,5 Kilo auf meinem Arm!

Wie mein Alltag aussieht? Jeder Tag ist irgendwie anders. Manchmal verschieben sich ihre Schlafenszeiten ein wenig nach vorne und hinten und leider kriege ich meine To do Listen oftmals immer noch kaum oder gar nicht abgehakt, aber ich arbeite daran und ich arbeite auch daran, dass sie eben auch mal meckern darf! Wenn ich das 18. Mal ihr Spielzeug aufgehoben habe, dann darf sie beim 19. und 20. auch mal 1 Minute darauf warten.

Ich bin mittlerweile froh, dass es einen Abendbrei gibt, den fast immer der Papa füttert und dass ich sie auch schonmal 2 Stunden abgegeben habe. Meine längste Stillpause war bisher tagsüber 6,5 Stunden. Ansonsten stille ich immer noch nach Bedarf und habe absolut keine festen Zeiten. Es pendelt sich allerdings ein grober Rhythmus ein und man kann sie auch mal eine halbe Stunde bespaßen, wenn ich nicht zu Stelle bin bevor der Hunger siegt und sie „hangry“ wird! Da ist sie eben wie ihre Mama.

Was mich ab und an stört ist, dass noch ich die Einzige bin, die sie ins Bett bringt, da wir meist noch einschlafstillen. In 99% der Fälle ist mir das total egal, aber so alle 2 Wochen mal abends um 19 Uhr ins Training und zeitlich nicht gebunden sein, wäre schon toll. Auf der anderen Seite weiß ich in solchen Momenten, dass ich diese ganz besondere und innige Zeit mit meiner Tochter nur einmal habe im Leben und es wird ruckizucki so sein, dass sie mich mal „uncool“ findet und ich es vermisse, wie sehr sie mich abends gebraucht hat und wir kuschelnd und stillend einschlafen.

Ich freue mich trotzdem abends, wenn ich „Feierabend“ habe und dann in Ruhe mal „meine Dinge“ erledigen kann. Tagsüber kann ich kaum bloggen oder an iwelchen Dingen konzentriert arbeiten, da ich doch immer wieder unterbrechen muss, um die Maus wieder auf den Rücken zu drehen, ihr das Spielzeug wieder zu reichen und und und. Vorrobben und wieder zurückdrehen ist leider immer noch nicht drin. Wenn ich sie mal etwas motiviere selbst zum Spielzeug zu kommen, versucht sie es eine Minute und bekommt dann aber einen absoluten Kreischanfall 😀 Naja, jedes Kind hat sein Tempo und ehe ich es mich versehe, werde ich hier alles sicher machen müssen – der Vorteil der aktuellen Phase ist nämlich noch, dass wir alles rumstehen lassen können.

Was ich gelernt habe und was ich auch schon im 4-Monats-Post geschriebe habe: Es ist alles eine Phase: Gerade während ihres Krankseins war ich teilweise wirklich kaputt und entkräftet, dich bereits die letzten beiden Abende ist sie wieder super eingeschlafen, kam kaum nachts und ist wieder sehr ausgeglichen!!

Ab Januar 2019 haben wir nun einen Krippenplatz und wenn ich bedenke, dass es nur noch 4 Monate sind bis sie schon 1 Jahr wird, dann geht es mir doch manchmal alles viel zu schnell!

 

 

 

 

 

 

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