In 5 Schritten zu deinem Visionboard – So erreichst du deine Ziele

In 5 Schritten zu deinem Visionboard – So erreichst du deine Ziele

Ein Visionboard wird auch Ziel Collage, Visualisierungsposter oder Magic Board genannt und ist ein perfektes Tool, um dich bei der Erreichung deiner Ziele zu unterstützen. Wie du in 5 Schritten zu deinem Visionboard gelangst, erkläre ich dir in diesem Blogpost. 

Das tolle an einem Visionboard ist nämlich, dass es in meinen Augen magisch wird. Wenn du es richtig erstellst und im Anschluss verwendest, dann kannst du damit deine kühnsten Träume und Ziele verwirklichen.

Im Gegensatz zu aufgeschriebenen Zielen arbeitet das Visionboard mit Bildern, Illustrationen und dargestellten Gefühlen. Diese Bilder brennen sich tief in dein UNterbewusstsein ein. Gerade, wenn du zu den “visuellen Menschen” gehörst, die Dinge sehen müssen und nicht nur hören, dann ist ein Visionboard für dich vielleicht der absolute Gamechanger, wenn es um die Verwirklichung deiner Wünsche geht.

Wenn du nun erstmal denkst: Boah, nee auf Bastelstunde habe ich so gar keinen Bock, dann denk immer dran: Wenn wir aus unserer Komfortzone herausgehen, passiert das meiste Wachstum. Gerade, wenn wir mal die Dinge tun, die wir noch nie getan haben, entwickeln wir uns. Du hast deine Ziele bisher nicht erreicht mit den Wegen, die du eingeschlagen hast? Na dann hast du jetzt genau einen, sehr kräftigen Punkt, wieso du es dieses Mal doch auf anderem Wege versuchen solltest! Also: Give it a try! Probier es aus. Viel hast du nicht zu verlieren.

So hat das Visionboard bei mir bisher funktioniert

Ich habe mir ein Visionboard erstellt mit Dingen, die ich mir wünsche. Nach ca. 5 Jahren, rückblickend, haben sich ein Großteil dieser DInge erfüllt. Ich habe mein Buch geschrieben, bin verheiratet. Bin Mama einer zauberhaften Tochter und wohne in unserem Haus. Ich habe mir immer ein Auto gewünscht, das wenig Murren macht und tatsächlich war an meinem aktuellen Auto noch nie etwas zu reparieren. 

Die Zweifler mögen nun sagen: Zufall, ist doch normal mit 30. Nein ist es nicht. Es gibt genug, die irgendwie immer wieder “hier ein Problem haben”, die es nicht schaffen “ihr Geld zusammenzuhalten” und die scheinbar mit einem klassischen “Montagsmodell” als Auto gestraft sind. Und komischerweise trifft dies immer wieder dieselben Menschen. 

So gestaltest du dir dein Visionboard in 5 Schritten

Step 1: Brainstorme deine Wünsche, Visionen und Ziele

Nimm ein weißes Blatt und stelle dir den Timer auf 10-15 Minuten. Nun lässt du deine Gedanken mal treiben und schreibst alles auf, was dir in den Sinn kommt. Egal, wie absurd es dir aktuell vielleicht vorkommt. Einfach aufschreiben. Nicht bewerten. Du willst 2 Kinder, 1 Mio. Euro, ein Haus in den Bergen, den teuren Trip nach Kanada oder einen schicken Flitzer. Schreib es auf. Du willst eine Schule in Afrika bauen, 500.000 Bäume pflanzen oder einen Bestseller schreiben. Ebenfalls auf das Papier damit. Es kann gar nich groß genug sein. Ebenso dürfen es aber auch ganz kleine Dinge draufschaffen. Du willst eine kuschelige Meditationsecke in deiner Wohnung etablieren oder ein neues Bett? Passt genauso drauf. 

Step 2: Sortieren, Kategorisieren & Zuteilen

Nun sortieren wir all diese Gedanken mal auf unsere verschiedenen Lebensbereiche. Du kannst diese natürlich noch erweitern, doch die meisten Kategorien sollten mit diesen Vorschlägen abgedeckt sein!

Schreibe nun außerdem daneben für welchen Zeitraum du dir diese Ziele und Visionen wünschst. Am besten nimmst du die folgende Einteilung: 

  • 1 Jahr
  • 3 Jahre
  • 10 Jahre
  • 20 Jahre+

Step 3: Bildersuche und Visualisierung

Nun wird es kreativ. Du suchst dir zu deinen Visionen Bilder heraus. Nimm dafür Zeitschriften oder schaue Online nach Dingen, die dazu passen. Wenn du währenddessen etwas siehst, was dich total anspricht, du aber nicht mit in der oberen Auflistung hast, pack es gerne trotzdem dazu. Das Bild spricht dich nicht ohne Grund an. Die Sauna im Garten zB bringt dich zum Kribbeln. Dann ausschneiden, speichern und mitsammeln.

Gerade haptisch veranlagte Menschen sollten das Ganze am besten klassisch mit Schere und Papier machen. Aber du kannst es genauso gut digital erstellen, wenn du willst. 

Ich habe auf meiner Pinterest-Seite HIER auch ein Board mit Inspirationen zu Visionboard Inhalten. Neben den klassischen Lebensbereichen, habe ich auch Krafttiere, Kraftort und Zitate gesammelt. Wenn dir neben ZItaten auch eigenen Sätze oder Worte einfallen, die sich kraftvoll für dich anhören, dann notiere sie auf jeden Fall. Du kannst hier den sog. Pin Code auch einfach verwenden, um zur passenden Pinwand zu kommen:

Step 4: Gestaltung des Visionboards

Wenn du viel reist, kannst du alternativ zum Visionboard, bei dem es wirklich eine Art Leinwand, Holzbrett oder PAppe ist, auch ein Vision-Journal verwenden, in das du seitenweise alles reinklebst, was du gesammelt hast. 

Egal, wo du die Dinge sammelst, versuche sie thematisch nochmal zu sortieren, so dass du für die einzelnen Lebensbereiche zusammenpassende Dinge beieinander hast.

Wenn dein Visionboard fertig ist, musst du nur noch einen geeigneten PLatz finden. Suche dir einen Platz, den du täglich im Blick hast. Du kannst dein Visionboard auch abfotografieren und als Handyhintergrund bzw. als Sperrbildschirm speichern, als Desktop hintergrund. Ein Foto nochmal ausdrucken und in deiner Wohnung verteilen. Neben den Kühlschrank, an den BAdezimmerspiegel, auf dem Nachttisch. An die Orten, die am “prominentesten” in deiner Wohnung besucht werden.

Step 5: Tägliche Praxis mit deinem Visionboard

Der 5. Schritt gehört eigentlich nicht mehr zur Erstellung, sondern zeigt dir, was du nun damit anfangen musst. Denn das Visionboard einfach irgendwo hängen haben, reicht leider nicht. Damit du deine Visionen, Ziele und Wünsche immer im Blick hast, musst du damit arbeiten und trainieren. Sorry, auch beim Mentaltraining kommst du nicht ganz aus der Nummer raus. Wichtig dabei ist nicht nur das anschauen, sondern dass du dir bewusst einmal am Tag 5 Minuten nimmst und in die einzelnen Situationen und Gefühle reingehst, die du auf deinem Visionboard verbildlicht hast. Wie fühlt es sich an, wenn du mitten in Kanada im Schnee stehst? Was empfindest du, wenn du den Schlüssel deines Sportwagens umdrehst und der Motor aufheult? Welche Gefühle kommen hoch, wenn du daran denkst, den Verlobungsring an den Finger zu bekommen? Geh in das Gefühl. 

Laut dem Gesetz der Anziehung matched das Universum deine Gefühle und wenn du dich so fühlst, als hättest du diese Dinge schon erreicht, dann kommen genau diese Dinge auch zu dir.

FAZIT

Ich weiß, dass das für den ein oder anderen schon sehr esoterisch angehaucht klingt. Die Frage ist nur: Hast du etwas zu verlieren, wenn du es probierst? Ich denke nein! 

Wenn du dein Visionboard erstellt hast und sich die ersten Dinge anfangen zu erfüllen, dann freue ich mich mega, wenn und mir davon berichtest an steph@lovetobefit.de

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