Gastbeitrag: Slacklinen – Laufend fit werden auf dem Wackelseil

Ich möchte Euch auf meinem Blog auch andere Sportarten als die Standarddinge wie Laufen, CrossFit, Krafttraining generell oder Yoga vorstellen und habe mich daher sehr gefreut, als ich das Angebot bekommen habe, Euch in einem Gastartikel von Blogger Pascal das sog. „Slacklinen“ vorzustellen. Da ich davon selbst tatsächlich gar keine Ahnung habe, überlasse ich das Wort direkt Pascal selbst:

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Viele kennen sie bereits, die wagemutigen Seiltänzer. An sonnigen Tagen trifft man sie in den städtischen Parkanlagen an, wie sie auf langen Seilen balancieren. Voller Konzentration und Körpergefühl hangeln sie sich von einem Ende zum anderen. Anmutig und grazil. Genau, die Rede ist von Slacklinern. Die neuen „Könige der Parks“.
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Aller Anfang ist schwer
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Was so einfach und lockerleicht aussieht, ist anfangs gar nicht so einfach. Für die ersten erfolgreichen Schritte erfordert es einen starken Willen. Zudem sollte Mann oder Frau den einen oder anderen Muskelkater in Kauf nehmen. Denn Slacklinen beansprucht die tiefsitzende Muskulatur. Meist sind genau die Muskelgruppen gefordert, die wir im Alltag vernachlässigen – und nun „zum Leben“ erweckt werden. Aber wer dabei bleibt, sich nicht entmutigen lässt und vor
allem mit Freude trainiert, wird schon sehr bald die ersten kleinen Erfolge für sich verbuchen können.
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Mehr Balance im Alltag – Für Körper und Geist
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Slacklinen beansprucht den ganzen Körper, verbessert die Haltung und stabilisiert den Körpermittelpunkt. Dies spüren wir auch im Alltag. Gerade für „Schreibtischtäter“ kann der regelmäßige Gang auf der Line einer gebückten Haltung, und damit Rücken- und Nackenschmerzen, entgegenwirken. Aber nicht nur der Körper profitiert vom Slacklinen. Ebenso wird die Konzentration gestärkt. Denn Slacklinen erfordert volle Fokussierung auf das Wesentliche. Ein Schritt nach dem anderen, in sich hineinhorchen, die Körperreaktionen wahrnehmen und volle Konzentration auf das Hier und Jetzt. Das schult den Geist und lässt uns im Alltag stressresistent werden.
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Das Slackline-Gestell für nasse Trainingstage
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Ob beim Physiotherapeuten oder im Fitnessstudio: die Slackline ist auch im Indoorbereichangekommen. Das Slackline-Gestell „Slackrack 300“ von Gibbon (hier) ist hier ein echter Vorreiter. Dabei wird die Line einfach über einem Metallgestell aufgespannt und rutschfest platziert. Schon kann es losgehen. Sogar Schlaganfallpatienten bietet diese Slackline gute Trainingsmöglichkeiten zur Rehabilitation. Durch das tägliche Training können die Patienten den aufrechten Gang üben und sich so Schritt für Schritt wieder ihre körperlichen Fähigkeiten zurückerobern.
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Slackline-Anfänger – Das solltest du beachten
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Sowohl beim Slackline kaufen, als auch beim eigentlichen Training solltest einige Dinge beachten, damit deine ersten Gehversuche möglichst frustfrei gelingen und du mit Spaß bei der Sache bleibst.  Zuerst stellt sich natürlich die Frage:
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Welche Slackline kaufen? Zugegeben, dies ist beim rechtumfangreichen Sortiment an Lines nicht immer ganz einfach. Daher möchten wir dir einige Tipps für deine Kaufentscheidung an die Hand geben:
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1) Anfangs empfiehlt sich eine Anfänger-Slackline (hier) mit nicht zu viel Dehnung. Diese Lines sind im Verhalten
etwas ruhiger und verzeihen auch mal den einen oder anderen Fehler.
2) Als nächstes solltest du dir die Breite der Line anschauen. Schmale Slacklines sind eher für Fortgeschrittene. Daher konzentriere dich bei deiner Suche auf die breiteren Lines. Diese sollte etwa 50 mm breit sein. So hast du genügend Trittbreite und fühlst dich, gerade zu Anfang, wohler und wirst schneller Fortschritte machen.
3) Am besten du schaust dich nach einem Komplettset um. Diese enthalten das vollständige Equipment für den Start. Auch ganz wichtig: der Baumschutz. Diesen solltest du immer anbringen, so schonst du die Rinde des Baumes und verletzt ihn nicht.
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Das Slacklineset liegt parat, die Sonne scheint und ein herrliches Wochenende steht bevor. Zeit, dass wir uns um dich kümmern. Das solltest du bei deinen ersten Gehversuchen beachten:
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Sofern du das erste Mal auf der Slackline trainierst, empfiehlt es sich eine zweite Person zur Unterstützung hinzuzuziehen (mal ganz davon abgesehen, dass Slacklinen mit mehreren Person viel mehr Spaß macht). So kannst du dich voll auf deine Beinarbeit und Haltung konzentrieren und dich von der „Begleitperson“ führen lassen.
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Ob du Schuheträgst oder nicht, soll dir überlassen sein. Manche fühlen sich barfuß wohler und können so auf Schwankungen der Line besser reagieren. Es bleibt aber wirklich jedem selbst überlassen, ob er Schuhe trägt oder nicht.
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Dein Blick sollte geradeaus gerichtet sein. Immer dem Ziel entgegen. So bleibst du stabil und kommst nichts ins Schwanken.
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Konzentriere dich auf deine Atmung, atme regelmäßig und ruhig. Dies gibt dir auch die nötige innere Ruhe und lässt dich konzentriert bleiben.
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Die Line solltest du etwa kniehoch spannen, so kannst du immer noch locker abspringen,
ohne dich zu verletzen.
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Und nun das Wichtigste: Hab` Spaß und lass dir Zeit. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Walk on!
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Bilder und Text von www.slacklinekaufen.info
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Vielen Dank, Pascal, für die Zusammenarbeit und weiterhin viel Spaß beim Slacklinen!

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One thought on “Gastbeitrag: Slacklinen – Laufend fit werden auf dem Wackelseil

  1. Hi Steph,

    cool, dass Du hier mal einen Artikel über etwas so ausgefallenes wie das Slacklinen veröffentlichst. Ich finde das immer wieder cool, wenn ich jemanden im Park o.ä. sehe, der da Action auf so einer Line macht…

    Ich habe das selbst auch schon ausprobiert. Allerdings bin ich nicht talentiert genug oder aber einfach nicht geduldig genug, um das ordentlich zu lernen.
    Wenn ich 5-6 mal auf die Fresse gefallen bin, dann vergeht mir meistens die Lust! 😉

    VG
    Jahn

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