10 Dinge, die sich an dir ändern, wenn du CrossFit machst!

Seit ich im Januar CrossFit entdeckt habe, hat sich mein Leben verändert! Heute möchte ich – nachdem ich letzte Woche erläutert habe, was CrossFit eigentlich ist (den Artikel findest du hier) – 10 Dinge aufführen, die sich an dir ändern, wenn du CrossFit machst. Diese 10 Dinge gelten vor allem, wenn du vorher wenig bis keinen Sport gemacht hast!

Du hast endlich richtig Spaß an Sport!

Ich bin früher auch regelmäßig ins Fitnessstudio gegangen und war auch regelmäßig laufen, inklusive 3 Halbmarathons, doch wahren Spaß entdeckte ich am Sport und Fitterwerden erst seit ich CrossFit mache. Ob es die Abwechselung ist, der Teamgeist oder das Gefühl wirklich jedes Mal komplett an seine Grenzen zu gehen? Ich weiß es gar nicht so genau, aber probier‘ es aus! Ich wette du wirst genauso Lust daran finden!

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Du entdeckst, wie schön es sein kann, stark zu sein

Früher war es mir wichtig möglichst makellose Haut zu haben, glatt, fein, keine blauen Flecken! Das ist mir mittlerweile total egal! Ich trage gerne meine Blessuren von den WODs, blaue Flecken hier und da, aufgerissene Hände. Das juckt mich kaum noch, weil ich weiß, dass ich diese Blessuren trage, weil mein Körper stärker geworden ist. Ich mag meinen Trizeps, wenn er rausschaut, weil ich weiß, dass er mir hilft bei Push ups und Dips. Ich mag es, dass man meine Beinmuskeln sieht, weil ich weiß, dass sie mir bei Squats und Co. helfen! Stark zu sein bedeutet schön zu sein!

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Du wirst selbstbewusster

Ich starte oft bereits morgens mit einem WOD. Die Tatsache vn 6.30-7.30 Uhr seinen inneren Schweinehund besiegt zu haben und mit diesem Gefühl den gesamten Tag zu bestreiten ist unbeschreiblich. Doch auch, wenn man Abends trainiert, was ich häufiger gemacht habe, seit ich Intermittierendes Fasten ausprobiere, dann ist das Gefühl zufrieden und kaputt abends ins Bett zu fallen unvergleichlich. Man wird zufriedener mit seinem Leben, ist stolz auf die Leistungen und mit jeder Übung, die man dazu lernt, wächst man innerlich ein paar cm mehr! Und Selbstbewusstsein fühlt sich einfach sexy an!

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Du hilfst anderen, den inneren Schweinehund zu überwinden

Ich sag es ganz ehrlich: Seit ich CrossFit mache, muss ich das auch irgendwie jedem erzählen. Einfach weil es mich unglaublich begeistert. Ich habe mittlerweile schon 2-3 Leute zum CrossFit gebracht und bisher hat keiner gesagt, dass es ihm nicht gefällt. Zum Anderen ist es so, dass man auch in der Box die anderen Mitstreiter richtig anfeuert. Bei manchen vermisse ich das zwar noch etwas, doch ich versuche immer alle mitzuziehen – egal ob schneller oder langsamer, stärker oder schwächer als ich. Sobald ich fertig bin und 2-3 Sekunden durchgeschnauft habe und sehe, dass noch jemand mitten drin ist, versuche ich demjenigen zu helfen durch das WOD zu kommen! In meinem Fundamentals Kurs habe ich sogar freiwillig 10 Burpees hinten drangehängt, weil wir eine Teilnehmerin hatten, die kurz vorm Aufgeben war! Für mich macht das CrossFit aus!

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Deine Körperhaltung verbessert sich

Dadurch, dass man seinen Körper durch funktionelle Übungen und Verbundübungen mit freien Gewichten (hierbei werden mehrere Muskelgruppen gleichzeitig trainiert im Vergleich zu Isolationsübungen) ganz neu fordert und zwar in verschiedenen Disziplinen, verbessert sich die Körperhaltung immens. Man geht und steht aufrechter, man spürt Muskeln, die man kaum kannte und das oben genannten Selbstbewusstsein tut sein übriges. Ich nehme meinen Körper seit ich CrossFit mache ganz anders wahr!

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Du gehst regelmäßig über deine Grenzen

Beim CrossFit wird das trainiert, was dir der Trainer vorgibt. Natürlich muss man auch immer auf sein Körpergefühl hören, aber wenn es heißt „Heute stehen 100 Wallballs an“, dann macht man die auch und sagt nicht „Ich will aber lieber Goblet Squats machen!“. Ohne Trainer und ohne feste Gruppe neigt man oft dazu, dass man sich seine Lieblingsübungen raussucht oder in seiner Komfortzone bleibt. Beim CrossFit wird regelmäßig alles an Übungen trainiert. Ob du diese Übungen magst oder nicht. Das Gute ist: Ich habe jedes Mal, wenn ich die verhassten und anstrengensten Übungen gemacht habe, ein Wahnsinnsgefühl danach! Man fühhlt sich einfach toll, wenn man es durchgezogen hat. Das ist wie mit unliebsamen Aufgaben, die man endlich erledigt!

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Deine mentale Stärke wird ebenfalls immer besser

Durch das regelmäßige Überschreiten der eigenen Grenzen, habe ich mittlerweile eine komplett andere mentale Stärke erhalten. Ich denke oft beim WOD, wenn es hart wird. „Steph, es wird nicht ewig dauern. Irgendwann sind die 100 Wiederholungen vorbei, egal, wie lange es dauert, splitte es in kleine Teile und dann hast du es irgendwann gepackt!“ (Wohlgemerkt ging mein bisher längstes WO rund 36 Minuten, es geht also tatsächlich irgendwann vorbei!) Je häufiger du positive Erlebnisse hast, nämlich ein Workout, was du zunächst als „unschaffbar“ eingestuft hast zu finishen, desto mehr vertraust du auf dich und deinen Körper und die Fähigkeit Herausforderungen im Leben zu meistern. Auch hier kommen wir neben mentaler Stärke wieder zum Thema Selbstbewusstsein!

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Du lernst, gerade die Dinge zu tun, die dir nicht liegen „Eat the Frog!“

Der Mensch ist ja geneigt unangenehme Dinge zu meiden, man möchte in den bereits o.g. Grenzen bleiben! Niemand möchte den Frosch essen, sondern man schiebt diese Dinge gerne bis ins Unendliche heraus. Ich habe auch so die ein oder andere Sache auf meiner To do Liste, die ich einfach nicht schaffe umzusetzen und zu erledigen! Und dieses dauerhaft unerledigte macht mich rasend! Wenn man im CrossFit auch an schlechten Tagen die verhassten Handstands übt, vor denen man Angst hat und immer wieder an seinen Schwächen arbeitet, so lernt man, dass es sich besser anfühlt diese verhassten Dinge einfach abzuarbeiten! Der Frosch schmeckt dann gar nicht mehr so schlecht!

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Be the kind of girl you were too lazy to

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Du kannst eine Zombieapokalypse überlegen

Dieser Punkt ist eher ein Spaß Punkt. Seit mein Mann und ich „The Walking Dead“ schauen, denke ich mir immer „Hey, im Falle einer Zombieapokalypse bin ich fit genug zum Wegrennen!“. Das Shirt meines Trainers auf dem steht: „Fit people are harder to kill!“ tut sein übrigens. Ums ich an einer Mauer hochzuziehen sollte man einen Klimmzug oder Muscle Up können, also mach dich fit für die Zombieapokalypse.

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Du bewältigst deinen Alltag viel einfacher

Last but not least: Du wirst deinen Alltag viel einfacher bewältigen können. Ich habe seit ich CrossFit mache, eine extreme Verbesserung erfahren! Einen vollgepackten Samstag mit Gassigehen, Einkaufen, Wohnung putzen, abends noch Stehparty und Co.? Für mich viel weniger anstrengend als noch vor einen halben Jahr! Einen Hike Sonntags mit Freunden. Muskelkater kriege ich davon nicht mehr! Mein Körper ist viel widerstandsfähiger und leistungsfähiger und dieses Gefühl nicht immer gleich müde zu sein von allem ist mir unglaublich viel wert. Außerdem ist es ein tolles Gefühl auf die Frage meines Mannes, ob er mir tragen helfen kann zu antworten: „Nee, ich mache doch jetzt CrossFit!“

 

Bilder: Photo & Make-up Artist Anne Fabian, pixabay

 

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5 comments on “10 Dinge, die sich an dir ändern, wenn du CrossFit machst!

  1. Jaaa das sind alles super gute Gründe, mehr als gut!! Trotzdem bekomme ich meinen Popo gerade überhaupt nicht hoch. Ich fühle mich wie in einem Dauer Schlummer Zustand >.<

    1. Hi Sarah, oh nein, was ist da los? Hast du denn vielleicht noch nicht die richtige Sportart für dich gefunden? Leider ist mein EBook, in dem es auch um das Thema Motivation gehen wird noch nicht fertig, sonst hätte ich dir das umgehend zugesendet! Es ist aber auch ein Post in der Pipeline, wie man nach längerer Pause wieder in die Puschen kommt!
      LG
      Stephie

  2. Hallo Steph,
    alles plausible Argumente für sportliche Betätigung, die sich auch auf einen Großteil anderer Sportarten übertragen lassen. Einzig das mit der Zombi-Apokalypse mag wohl etwas Crossfit-spezifisches sein. 😉 😀
    Viele Grüße
    Jahn

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